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Fehlerhafte Heizkostenabrechnung: Falsche Berechnung der Warmwasserkosten

Die Betriebs- bzw. Nebenkosten, die für eine Mietwohnung anfallen, können auf verschiedene Weise abgerechnet werden. Den Heiz- und Warmwasserkosten kommt dabei ein Sonderstatus zu. Deren Abrechnung ist gesondert in der sogenannten Heizkostenverordnung (HeizkostenV) geregelt. Diese gibt recht genau vor, wie die Kostenaufstellung zu erfolgen hat, damit sie für den Verbraucher plausibel ist. Nichtsdestotrotz erhalten Mieter in vier von fünf Fällen eine fehlerhafte Heizkostenabrechnung, wie das Verbraucherportal Finanztip bei einer Prüfung im Jahr 2018 feststellte. Laut Gesetz müssen der Energieverbrauch für Warmwasser und für Raumwärme separat in der Kostenaufstellung aufgeführt werden, sofern beides über die zentrale Heizungsanlage erfolgt. Bei der Überprüfung zeigte sich, dass bei fast zwei Drittel der untersuchten Abrechnungen der Energieverbrauch für das Warmwasser nicht genau gemessen wurde.

Augen auf beim Grundstückskauf

1. Kommunen und Gemeinden anfragen
Vor allem kleinere Gemeinden, die Baugebiete erschlossen haben, veräußern Grundstücke zu günstigen Preisen. Es kann sich lohnen direkt bei Kommunen und Gemeinden anzufragen, um sich nach Bauland zu erkundigen. Auch das Anschreiben der Ortsverwaltungen oder Bürgermeister ist eine Möglichkeit, um an Baugrundstücke heranzukommen, weil diese nicht nur Kenntnisse über Neubaugebiete haben, sondern auch Informationen über freie Grundstücke und zukünftige Verkäufe.
2. Grundstückskauf über Makler oder Bauträger
Die Experten können den Markt einschätzen und besitzen Kenntnisse zum regionalen Baurecht. Abhängig vom Bundesland beträgt die Makler-Provision bis zu 7,14 Prozent vom Kaufpreis. Gehen Sie aber gemachten Versprechungen auf den Grund und überprüfen Sie persönlich die Informationen. Achten Sie dabei auf die Lage, den Bewuchs des Grundstücks und eventuelle Kosten für Altlasten oder Rodungsmaßnahmen. Es kann auch möglich sein, für das Beseitigen von Bäumen eine Fällgenehmigung beantragen zu müssen. Des Weiteren erhalten Sie bei der zuständigen Stadt- oder Gemeindeverwaltung Auskunft darüber, ob in der Umgebung des Grundstücks Baumaßnahmen geplant sind wie Hauptverkehrsstraßen, Windräder oder Wohnanlagen, die Ihnen die Sicht versperren oder für Lärmquellen sorgen. Auch Bauträger veräußern Grundstücke an Bauherren, die vor allem in Ballungszentren angeboten werden. Wichtig: In der Regel sind Sie in diesem Fall dazu verpflichtet, den Bauträger für den Hausbau zu beauftragen, wodurch Sie eine schlechtere Verhandlungsposition haben.
3. Immobilienbörsen im Internet
Im Internet finden Sie Immobilienbörsen, auf denen Baugrundstücke angeboten werden. Das ist unkompliziert und kostengünstig. Wenn es sich nicht um einen Makler handelt sollten Sie jedoch berücksichtigen, dass manche Angebote verlockender klingen als sie tatsächlich sind. Haken Sie deshalb telefonisch nach, ob die Angaben wirklich der Realität entsprechen.


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